ERGEBNISSE

Samstag, 15.12.18
U14m - SZM
0:3  ASC Feudenheim - Damen II - Brüder-Grimm-Schule - 15 Uhr
3:0  AVC St. Leon-Rot - Herren V - Mönchsberghalle
3:2  TG Schwenningen - Herren I - Hoptbühl-Halle
0:3  USC Freiburg - Damen I - Uni-Halle

Sonntag, 16.12.18
1:3  TG Sandhausen - Damen III - Gymnasium-Halle

Herren I: Wikinger verlieren Tiebreakschlacht in Schwenningen.

Zu ungewohnter früher Uhrzeit verabredete man sich um 10:45 am mittigem Schlachtenzentrum um das ferne Schwenningen zu plündern. Oberhaupt Hess hatte hierfür alle Kontakte zu seinem sportausbildendem Zweitclan spielen lassen und ein feuerrotes Schlachtschiff organisiert in dem alle Krieger bequem Platz fanden. Im entlegenen Schwenningen startete die Schlacht bei strahlendem Sonnenschein. Der heimische Häuptling hatte sein Team mit der Sonne im Rücken positioniert, sodass man zumindest beim Aufwärmen noch von dieser geblendet wurde. Zu Satzbeginn war davon allerdings nichtsmehr zu spüren und man konnte die Gegner direkt mit 0:3 in die erste Auszeit zwingen. Diese fanden daraufhin besser in die Schlacht und vermochten es die Wikinger schnell schwer zu verwunden und einen Kämpferwechsel auf der Hauptangriffsposition zu erzwingen (Grob 20:13). Schwer angeschlagen schaffte man nochmal einige Treffer zu erzielen doch der Gegner vermochte es sich in die Satzpause zu schleppen. Es manifestierten sich bereits Erinnerungen an die letzten knapp verloren Schlachten in den Köpfen der Krieger (Plus minus 20:25).

Im zweiten Durchgang vermochten es Angriffsführer Hess (gelb beim Stand von 4:4, nach nicht gegebenem Todesstoß von Heckershoff) und Oberhäuptling Hollstein durch geschicktes Lampentieren bei Schlachtenleiter die Wikinger zurück auf das Feld zu holen. Wie ausgewechselt dominierte man das Geschehen mit mächtigem Schildwall und präzisen Schwertstößen. (10:4?) Kleine Rückschläge steckte man souverän weg und spielte das zweite Scharmützel zu Ende.

Auch im dritten Satz ließ man sich nicht weiter durch wortgewaltige Auszeiten, halsbrecherische Positionswechsel und diverse Pfosten und Lattentreffer des gegnerischen Sprungaufschlägers verwirren und holte auch diesen Teil der Schlacht und den ersten Punkt. Trotz guter Stimmung im Rücken begann man die vierte Runde unkonzentriert in der mittlerweile gut besuchten Arena. Drei schnelle Punkte Rückstand konnte man nur zeitweise aufholen bekam aber nicht den selben dominierenden Zugriff auf das Geschehen wie in vorangegangenen Sätzen. So musste ein letzter Entscheidungskampf her. Gleichauf wechselte man die Seite. Beim Stand von 9:9 vergab man leichtfertig durch 4 eigene Fehler die Chance auf einen weiteren Punkt und musste sich mit ungefähr 15:11 geschlagen geben.

Jetzt gilt es während der Winterpause die Leiber weiter zu stählen, die Bärte sprießen zu lassen und die Äxte zu schärfen.

Damen I: Heidelberger Hummeln wieder auf Höhenflug

Erfolgreich kehrten die Heidelbergerinnen am Samstag von ihrem Ausflug aus Freiburg zurück. Erklärtes Ziel war wieder ein konzentriertes Spiel auf Feld zu bringen und sich damit 3 Punkte vor der Winterpause zu sichern.

Der erste Satz begann stark von Seiten der Heidelbergerinnen. Die Hummeln konnten sich mit ihren guten Aufschlägen zügig von den Freiburgerinnen absetzen und einen bequemen 8-Punkte Vorsprung rausarbeiten. Dann jedoch wackelte die Annahme und –wie so häufig in den letzten Spielen- stieg mit jedem vergebenen Punkt die Nervosität auf dem Heidelberger Feld. Bei einem Punktestand von 22:18 mahnte Hummeloberhaupt Franziska Schief ihr Team einen kühlen Kopf zu bewahren. Mit einigen gut platzierten Bällen gelang es den Heidelbergerinnen letztendlich den Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden.

Etwas durchgeschüttelt von der Aufholjagd der Freiburgerinnen ging es in den zweiten Satz. Es gelang den Hummeln erneut sich einen kleinen Vorsprung zu verschaffen und diesmal riss die Konzentration nicht ab. Mit kraftvollen Angriffen punkteten die Heidelbergerinnen ein ums andere Mal und entschieden den Satz mit einem eindeutigen 25:15 für sich.

Im dritten Satz waren es erneut die druckvollen Angaben und die gute Blockarbeit, die den Freiburgerinnen Probleme bereiteten. Spektakuläre Abwehraktionen gab es auf beiden Seiten zu sehen, doch die Punkte gingen auf das Heidelberger Konto. Nicht zuletzt durch die starke Aufschlagserie von Vera Dölger gelang es den Heidelbergerinnen sich bis auf 18:7 abzusetzen und den Satz letztendlich mit 25:11 für sich zu entscheiden.

Nach der Flaute der vergangenen Spiele hörte man nun endlich wieder ein „Hier regiert der HTV!“ durch die Halle schallen. „Ich finde es gut, dass wir die Rückrunde mit einem Sieg begonnen und das Jahr mit einem Sieg beendet haben“, hieß es von Franziska Schief, die Trainer Bertram Beierlein würdig vertreten hatte.

Damit verabschieden sich die Hummeln in die Winterpause. Wir bedanken uns bei allen für die tolle Unterstützung in 2018 und wünschen frohe Feiertage und einen guten Rutsch!

Damen II: Herbstmeisterschaft gesichert! 3:0 Sieg in Feudenheim (25:7,
25:15, 25:15) #intimRasur#hierRegiertDerHTV#BämBämBäm#Herbstmeister

Am Samstag ging es mit etwas dezimiertem Kader nach Mannheim um sich gegen die ASC Feudenheim Damen 1 zu behaupten. Nach den erfolgreichen letzten Spielen war es das Ziel ungeschlagen in die Weihnachtspause zu gehen und nochmal so richtig auf den Putz zu hauen. Dies gelang ohne Frage! Das Angriffstraining der letzten Wochen machte sich bezahlt. Nach einem 2:0 Rückstand im ersten Satz konnten die Heidelbergerinnen sich den ersten Aufschlag erkämpfen und zeigten direkt, dass sie diesen so schnell auch nicht mehr abgeben wollten. Eine starke Aufschlagserie von Julia Ollesch führt dazu, dass man den Feudenheimerinnen bis zu einem 14:2 ordentlich einschenkte. Auch der Rest der HTVlerinnen bewies in diesem Satz, dass sie gut aufschlagen können, was gepaart mit sicherer Annahme und geringer Fehlerquote zu einem Satzergebnis von 25:7 führte. Vor dem zweiten Satz machten die Mädels sich klar, dass Feudenheim vermutlich einen Zahn zulegen würde und man eventuell mit unerwarteten Situationen rechnen sollte. Mit weiterhin starken Aufschlägen, variablen Angriffen und einer guten Abwehr/Annahmeleistung gelang es allerdings auch diesen Satz sehr deutlich mit 25:15 zu Ende zu bringen. Der dritte Satz verlief bis auf ein kurzes Annahmeloch, welches Feudenheim eine kurzzeitige Führung ermöglichte ähnlich wie der Zweite. Auch hier wurde Martina Einseles Wunsch erfüllt und gezeigt, dass es an diesem Tag absolut nichts bei den Heidelbergerinnen zu holen gab. Der Sieg wurde ungefährdet nach Hause geholt, womit die perfekte erste Saisonhälfte geglückt ist und ein Grundstein gelegt wurde, an den man 2019 gerne anknüpfen möchte!

Vielen Dank an Alle die uns immer ordentlich Daumen gedrückt haben in der Hinrunde! Das scheint geholfen zu haben ;-) Also bitte weiter so im neuen Jahr.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht die glückliche, stolze und ungeschlagene DII :-)

Es spielten für Heidelberg: Zuspiel: Lilja El Berins, Lena Rollfing Dia: Christiane Vinck, Clara Schubert Mitte: Katharina Fischer, Mandy Rettel Aussen: Julia Ollesch, Julia Jungmann, Rebecca Burkard Libero: Viviana Calderón Franco, Friederike Ihssen



Damen III: Guter 4. Tabellenplatz für Damen III in der Hinrunde

Am Sonntag trafen die Damen III an ihrem letzten Vorrundenspieltag auf die TG Sandhausen. Das Ziel war kein anderes als die Sandhäuserinnen mit einem 3:0 vom Platz zu fegen. Dass es aber an der Umsetzung hapern sollte, zeigte sich leider schon im ersten Satz. Die Damen III fanden nur schwer ins Spiel und machten zu viele eigene Fehler. Nervenaufreibend wurde es am Satzende, als man den letzten fehlenden Punkt trotz Abstand zu den TG-lerinnen einfach nicht zustande brachte. Schließlich endete es aber doch zu Gunsten der Heidelbergerinnen mit einem viel zu knappen Ergebnis von 25:23.

Nun ging es in den zweiten Satz. Aber auch jetzt sollte es (noch) nicht nach Plan laufen. Wie im ersten Satz scheiterte es an vielen eigenen kleinen Fehlern in der Abwehr und auch die Sandhäuserinnen kämpften jetzt stärker und wehrten viele Bälle ab. Mit einem ebenso knapp verlorenen 22:25 endete dieser Satz. In Satz drei sollte es endlich das ersehnte Spiel für die Damen III werden. Der Satz startete direkt mit einer megastarken Aufschlagserie von Anna Christina, die die TG-lerinnen völlig aus dem Konzept brachte. Die verdiente 11:0 Führung sorgte für eine super Stimmung und auch die eigens abgewehrten Bälle saßen nun perfekt. Plötzlich klappte alles, was man im Training geübt hatte. Das Ergebnis von 25:07 konnte sich sehen lassen. Damit war man zunächst wieder voll dabei.

Jetzt galt es das Spiel eben mit einem 3:1 zu gewinnen. Doch es schien, als sollte der dritte Satz eine Ausnahme gewesen zu sein. Im vierten Satz fiel man wieder ins alte Muster und kam nicht richtig vorwärts. Immer wieder schafften es die Sandhäuser Mädels einen Vorsprung auszubauen und die Damen III hatten das Nachsehen. Schließlich gelang der entscheidende Wendepunkt und man fand sich plötzlich bei einem 24:23. Jetzt fehlte nur noch ein Punkt zum Gesamtsieg. Und den machte Chrissi dann einfach mal mit einem Ass.

Es spielten: Eva (MB), Anna Christina (MB), Isabelle (MB), Charlott (Z), Chrissi (Z), Johanna (AA), Alina (AA), Chiara (D), Katrin (D), Alla (L)



RHEIN-NECKAR-ZEITUNG VOM 12.12.18


(mit rechter Maustaste "Grafik anzeigen" klicken)

U16 IST BADEN WÜRTTEMBERGISCHER MEISTER 2018

Dettingen, 8.12.18. Ein letztes Mal treffen heute die besten U16 Teams aus Baden-Württemberg beim Saisonfinale in Dettingen aufeinander.&xnbsp;Um acht Uhr morgens machten sich die beiden Heidelberger Teams auf die weite Reise. Vor dem letzten Spieltag konnte die Situation kaum dramatischer sein: in der Tabelle der BaWü-Liga lagen mit dem Heidelberger TV, dem TV Rottenburg und dem TSV Schmiden gleich drei Mannschaften punktgleich auf Platz 1. Mit deutlichem Abstand von 8 Punkten folgte die FT Freiburg auf Platz 4.

Meisterfoto BaWü-LigaSo sehen Sieger aus - die U16 ist Meister der BaWü-Liga 2018. Hinten (vlnr): Philipp Hornung, Benjamin Stiehl, Finn Lubritz, Morten-Jostein Wiederhold, Philipp Sandmann, Nils Gromer, Trainer Lucas Wenz. Vorne: Tobias Dreßler, Lukas Fischer, Henrik Sauter, Max Berry


Im ersten Spiel traf das Team 1 auf die Außenseiter aus Dettingen, die für die Spieler von Trainer Lucas Wenz keine große Herausforderung darstellten. Mit 25:14 und 25:16 setzten sie sich ungefährdet gegen die Gastgeber durch.&xnbsp;

Im zweiten Spiel ging es dann für unsere Jungs dann gegen Freiburg 2. Der Tabellenletzte war den Heidelbergern ebenfalls nicht gewachsen und wurde it 25:11 und 25:16 klar geschlagen. Dramatisch wurde es nur durch die Verletzung von Nils Gromer, der im abschließenden Gruppenspiel pausieren musste.

Doch auch ohne den überragenden Außenangreifer gaben die Heidelberger nicht auf. Nach dem verlorenen ersten Satz (20:25) kämpften sie sich zurück ins Spiel und gewannen den zweiten Satz mit hauchdünnem Vorsprung (25:20).

Dagegen war die zweite Mannschaft - heute betreut von Periklis Bousdas -&xnbsp;in Gruppe A wie erwartet ohne Chance. Gegen die Top-Teams aus Rottenburg, Schmiden und Ulm verloren die Jungs jeweils klar mit 0:2. Im Spiel um Platz 7 ging es dann wieder gegen die zweite Mannschaft der FT Freiburg - und wie an den Spieltagen zuvor gelang hier der Achtungserfolg - so dass unsere zweite Mannschaft die BaWü-Liga auf Platz 7 beenden kann.

Die erste Mannschaft zog nach dem Unentschieden gegen Freiburg&xnbsp;als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Dort wartete einmal mehr der große Favorit vom TV Rottenburg. Es entwickelte sich ein hochklassiges und spannendes Spiel, bei dem die Jungs von Lucas Wenz im ersten Satz die Oberhand behielten (25:23). Nicht weniger spannend verlief der zweite Satz. Lange war der Spielstand ausgeglichen, ehe die jungen Wikinger&xnbsp;eine kleinen Vorsprung herausspielen konnten (19:15). Doch die Rottenburger, trainiert vom Ex-Heidelberger Jan Scheuermann kämpften sich nochmal zurück (24:24).&xnbsp;Nun entschieden die besseren Nerven über den Sieg - und die waren diesmal auf Seite der Heidelberger, die mit den nächsten beiden Punkten den Finaleinzug perfekt machten!

Halbifnale - BaWü-LigaUnsere Jungs bejubeln nach dem Sieg gegen Rottenburg den Finaleinzug in Dettingen - und damit die Meisterschaft in der BaWü-Liga 2018.

Da sich im anderen Halbfinale nur wenig Später die FT Freiburg überraschend gegen Schmiden durchsetzen konnte, standen die Heidelberger schon vor dem Finale als Meister der BaWü-Liga 2018 fest.&xnbsp;

Auch das Finale verlief zunächst ausgeglichen. Im ersten Satz lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch bis zum Stand von 17:17. Dann konnten sich die Heidelberger leicht absetzen (20:18). Danach blickten sie nicht mehr zurück - und holten sich Satz 1 klar mit 25:19. Mit dem Schwung des ersten Satzes starteten die jungen Wikinger auch in den zweiten Satz stark. Schnell gingen sie mit 10:6 in Führung. Doch so einfach gaben sich die Freiburger nicht geschlagen. Mit druckvollen Angriffen kamen die Jungs von Trainer Daniel Raabe zurück ins Spiel und glichen zum 16:16 aus. So kam es zu einem dramatischen Satzendspiel, das bis zum 23:23 ausgeglichen verlief. Noch einmal&xnbsp;mobilisierten die müden Heidelberger alle Kräfte, konnten aber den Satzverlust nicht mehr verhindern (23:25). So musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Und der war nichts für schwache Nerven: beide Mannschaften lieferten sich einen Fight auf Augenhöhe. Erst nach dem Seitenwechsel konnten sich die Heidelberger erstmals mit 10:7 leicht absetzen. Danach waren die Jungs aus der Neckarstadt nicht mehr zu stoppen: mit 15:9 sicherten sie sich den Sieg im Finale und konnten nicht nur den Tagessieg sondern auch den Gesamtsieg in der BaWü-Liga bejubeln!

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Unsere BaWü-Meister: Philipp Hornung, Philipp Sandmann, Nils Gromer, Benjamin Stiehl, Finn Lubritz, Morten-Jostein Wiederhold, Henrik Sauter, Lukas Fischer, Tobias Dreßler, Max Berry, Trainer: Lucas Wenz

HTV/USC Heidelberg II: Oskar Dertinger, Kilian Köble, Frederik Nikendei, Luke Simon, Laurens Steiner, Anton Ehmer, Nick Walzer, Trainer: Periklis Bousdas & Christian Lohse


WEIHNACHTSTURNIER
Datum: Montag, der 17.12.2018
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Sportzentrum Mitte
Eintritt: 8,00 € für Erwachsene, 5,00 € für Studenten
MOTTO: Schlafmützenturnier
Verpflegung: Würstchen im Brötchen und Glühwein. Plätzchen und weitere Weihnachts-Leckerlis sind gerne gesehen :-)

Wir freuen uns auf Euch und Eure Schlafmützen-Verkleidung!
Eure Damen 2

ERGEBNISSE

Samstag, 1.12.18
3:1  Damen III - TSG Rohrbach III - SZM
0:3  Damen III - SSV Vogelstang
0:3  Herren V - TG Sandhausen - SZM
3:1  Herren V - TV Schwetzingen
1:3  Herren II - TG Ötigheim - SZM
3:0  Herren II - TSG Blankenloch II
kein WLAN in Walldorf  VC Walldorf II - Damen IV - Schulzentrum
3:1  KIT SC 2010 - Herren I - Campus Süd

Sonntag, 2.12.18
1:3  SG Ketsch-Brühl - Damen II -
3:1  TV Eppelheim - Herren IV - Ernst-Knoll-Halle - 11 Uhr
0:3  SG Sinsheim/Helmstadt - Herren III - Realschule - 11 Uhr

Damen II: Heidelberger Damen II vs. SG Ketsch-Brühl

Wie erwartet startete der HTV souverän in das Spiel gegen den Aufsteiger aus Brühl. Zuspielerin Lilja sicherte mit einer Aufschlagserie direkt zu Beginn einen Vorsprung, der so schnell nicht eingeholt werden konnte. Die Damen II machten ihr Spiel und beendeten den Satz mit 25:12. So und noch sicherer sollte es weitergehen. „Es gibt keine 10 Punkte zu holen“ waren die Worte von Jule Jungmann, die anstelle von Martina Einsele spontan als Coach eingesprungen ist.

Doch im zweiten Satz sah die Welt ganz anders aus. Die Aufschlagserien, sowie mutige Angriffe blieben aus und auch die Annahme begann zu schwächeln. In diesem Satz wurde klar, dass die Heidelbergerinnen den Sieg des ersten Satzes nicht als Freilos für die weiteren Sätze sehen dürfen. Mit vielen Eigenfehlern und zunehmender Unsicherheit blieben die Punkte auf der Strecke. Zu Ende des zweiten Satzes konnte mit einem Libero- und Zuspielwechsel der Satz noch einmal aufgemischt werden, doch es reichte nicht um ihn noch zu holen. Der Satz ging mit 18:25 an die Damen des SG Ketsch-Brühl.

Zurück auf der Siegesseite sollte das Spiel wieder gedreht werden. Die Damen II startete mit der Aufstellung vom Ende des letzten Satzes. Und tatsächlich machte sich der frische Wind bemerkbar. Zuspielerin Lena versenkte viele Bälle selbst und auch die Annahme wurde wieder stabiler. Der Satz ging mit 25:17 an den HTV!

Zu Beginn des vierten Satzes war klar, dass dieser nicht abgeben werden darf - der HTV sollte mit 3 Punkten nach Hause fahren. Doch leider war der Druck zu spüren. Immer wieder gerieten die Heidelbergerinnen in zaghafte Phasen. Angriffe, wie die von Christiane über Dia, waren Gold wert um die Mannschaft wieder in Sicherheit zu bringen. Zusammen mit gut gewählten Auszeiten konnte der Satz letztendlich mit 25:22 gewonnen werden. Trotz phasenweiser Schwierigkeiten konnte ein weiterer Sieg geholt werden und die HTV Damen II bleiben ungeschlagen!

Damen III: Heimspieltag mit gemischten Ergebnissen

Im Rahmen des zweiten Heimspieltags der Saison traten die Damen III gegen den TSG HD- Rohrbach III sowie den SSV MA-Vogelstang an.

Das erste Spiel gegen den TSG HD-Rohrbach III begann hoch motiviert und mit einem starken Siegeswillen. Dennoch erwies sich der erste Satz als nervenaufreibend, hatte der Gegner fast durchgehend einige Punkte Vorsprung. So musste der Satz mit einem Punktestand von 21:25 abgegeben werden. Doch der verlorene erste Satz konnte den Kampfgeist und den Siegeswillen nur stärken, was sich im folgenden Satz, der mit 9 Punkten Vorsprung gewonnen wurde, zeigte. Im dritten Satz ließ die Leistung der HTV-Mädels etwas nach. Die Gegner erholten sich von ihrem Rückschlag, sodass es zu einem stetigen Hin und Her der Führung kam. Schlussendlich endete der Satz mit 26:24 zugunsten des HTVs. Der Sieg des dritten Satzes wirkte aufputschend und so waren bereits zu Beginn des letzten Satzes die Konzentration und das Spielverhalten des zweiten Satzes erkennbar. Dies zog sich bis zum Ende durch und das Spiel wurde mit einem Punktestand von 25:17 gewonnen.

Anschließend stand das Spiel gegen SSV MA-Vogelstang, dem mittlerweile Tabellenzweiten, an. Durch den ersten Sieg ging die Damen III erneut motiviert wenn auch gehandicapt in den ersten Satz. Denn die Zuspielerin Chiara war aufgrund einer Verletzung nicht mehr spielfähig. Nichts desto trotz schlugen sich die HTV-Mädels im ersten Satz gut. Das Team war konzentriert in Annahme und Abwehr, obwohl sich einige Kommunikationsschwierigkeiten einschlichen. Der Gegner führte beständig und entschied den ersten Satz mit 25:19 zu seinen Gunsten. Der folgende Satz erwies sich als Niederlage, das Team zeigte sich unkonzentriert und beging plötzlich viele Fehler. Der Satz war nicht zu holen und musste mit einem Punktestand von 11:25 abgegeben werden. Trotz des demotivierenden zweiten Satzes rafften sich die HTV-Mädels im dritten Satz wieder auf und legten einen guten Start hin. Aber auch dieser Satz erwies sich, wie der erste, als nervenaufreibend. Die Mannschaft kämpfe sich immer wieder nach vorne zum Gleichstand, musste den Satz dann jedoch mit einem Punktestand von 20:25 abgeben. Zusammenfassend betrachtet ergeben sich sicherlich noch einige Verbesserungspunkte bei der Damen III, jedoch sind die Trainingseffekte deutlich sichtbar. Das Heimspiel machte Spaß, es herrschte eine tolle Stimmung und der Ehrgeiz für die kommenden Spiele wurde gestärkt.

Es spielten: Chiara (Z), Chrissi (Z/AA), Alla (AA), Alina (AA), Caro (AA) Johanna (D/AA), Katrin (D/AA), Anna Christina (MB), Selina (MB), Isabelle (MB), Maya (L) Coach: Jule

Herren I: Erneut keine Punkte für die Wikinger

Null Punkte aus den vergangenen drei Partien und ein enttäuschender fünfter Tabellenrang lautet die ernüchternde Bilanz zum Ende der Vorrunde der Oberliga Baden. Nach nun 3 aufeinanderfolgenden 1:3 Schlappen kann man, nach einem verheißungsvollen Saisonauftakt, nun von einem regelrechten Formtief sprechen. Dabei war das Auswärtsspiel am vergangenen Samstag allzu symptomatisch für die gegenwärtige Misere.

Mit dem Oberligateam des KIT stand uns einen direkter Tabellennachbar und harter Konkurrent auf den dritten Rang in der Oberliga gegenüber. Mit vollzähligem Kader und mit, nach zuletzt guten Trainingseinheiten, breiter Brust starteten die Wikinger stark in die Partie. Einige frühe Blockpunkte sorgten schnell für ein komfortables Polster, dass den Wikingern zum Gewinn des ersten Satzes reichen sollte. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Karlsruher wesentlich stärker und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch im Stile eines Schwergewichtsboxkampfes. Nach zahlreichen Axt- und Schwerthieben erkämpften sich die Heidelberger dann beim Stand von 24:23 bei eigenem Aufschlag einen Matchball, den die Karlsruher jedoch prompt abwehren konnten. Die nächsten zwei Punkte gingen ebenfalls auf das Konto der Hausherren, die damit nach Sätzen gleichziehen konnten. Aufgrund des Satzverlusts sichtlich angeknackst, lief bei den Wikingern Anfang des dritten Satzes nicht viel zusammen. Wechsel an der Front brachten auch nicht erhofften frischen Wind, weshalb die Gastgeber den Satz klar mit 16:25 für sich verbuchen konnten. In Durchgang Numero vier schafften es die Heidelberger sich wieder etwas aufzurappeln und die Partie wieder spannender zu gestalten, gingen aber schlussendlich leer aus, da auch dieser Satz mit 21:25 verloren ging.

Alles in Allem eine herbe und unnötige Niederlage für die Mannen um Trainier Hollsteinson, der die kommende „bye“-week sicher für intensive Trainingseinheiten nutzen wird, um das Team bestmöglich für den Rückrundenstart am 15.12.2018 vorzubereiten.

Herren V: H5 mit durchwachsener Wochenendbilanz

Zum Kampf gegen die Horden aus Sandhausen und die Kämpen aus Schwetzingen hatten die Old Vikings am Samstag aufgerufen. Zielsetzung war die Eroberung von 5 bis 6 Punktetrophäen. Leider ging die hierfür ausgedachte Schlachtstrategie nicht vollends auf. Gegen die Sandhausener lieferten die Wikinger zwar einen über weiter Stecken sehr ansehnlichen Kampf. Aber am Ende hatten die erstgenannten in jedem der Durchgänge die Nase vorn. Im ersten dieser Durchgänge brauchten die Old Vikings zunächst eine ihrer inzwischen beinahe zur Routine gewordenen Anlaufphasen. Der Gegner hatte bereits sechs Treffer markiert, gegenüber nur einem einzigen eigenen, als der Schamane eingriff, das Kampfgeschehen für mehrere Wimpernschläge unterbrach, die seinen um sich scharte und mit wild gestikulierenden Beschwörungen auf sie einwirkte. Die Wirkung blieb nicht aus. Bei 8:7 gingen die Heidelberger Nordmannen erstmals in Führung. Aber Sandhausen erkämpfte sich schnell wieder die Führung. Es folgte ein Schlagabtausch bei dem die Gäste ständig mit zwei bis drei Punkten in Front lagen. Am Ende gingen sie mit 25:22 durch’s Etappenziel.

Der zweite Durchgang verlief zunächst deutlich schlechter. Nach anfänglich mehreren erfolglosen Wechsel der Aufschläger beiderseits, lagen die Old Vikings plötzlich mit 7:12 zurück. Kurz darauf sah sich der Schamane des Gegners beim Stande von 12:22 aus Heidelberger Sicht gar gezwungen, das Spiel für das Einschwören seiner Mannen zu unterbrechen. Diese ließen sich aber leider in diesem Durchgang nicht mehr vom Kurs abbringen. Die Kampfchroniken verzeichnen ein 25:16 zugunsten Sandhausens.

Fast hätte der dritte Durchgang die Wende gebracht. Fast hätten die Wikinger den Gegner zumindest in eine Verlängerung der Kampfhandlungen gezwungen. Fast hätte sich damit doch noch die Chance ergeben, einer ob der überraschend wiedererstarkten Old Vikings schockierte Sandhausener Mannschaft doch noch den Sieg zu entreißen. Aber eben leider nur fast. Am Ende reichte es eben mit 24:26 gerade nicht mehr. Die drei Trophäen gingen knapp aber letztlich verdient an den Gegner.

Im zweiten Kampfgetümmel des Tages galt es daher zunächst den Kopf wieder hochzunehmen und mit breiter Brust in die Schlacht zu ziehen. Das gestaltete sich schwieriger als gehofft. Schon der erste Durchgang ging, wie schon der letzte der vorhergegangenen Schlacht, in die Verlängerung. Erst nach 28 Keulenhieben der Wikinger, denen 26 Axtschläge der Schwetzinger Krieger entgegen standen, beendete der Flötenspieler auf dem Beobachtungsposten den Durchgang, nicht ohne im Verlauf desselben dem Heidelberger Schamanen Norbert die gelbe Plakette an das wortreich geführte Schwert zu heften (28:26).

Der zweite Durchgang entsprach da schon eher dem Geschmack der drei zahlreich erschienen Zuschauer des Spektakels. Mit 25:20 zeigten die Wikinger Charakter und Durchsetzungsvermögen. Wer allerdings gehofft hatte, dass dadurch der dritte Durchgang sich einfacher gestalten sollte, sah sich leider getäuscht…vielmehr: sah sich bestätigt, jedoch auf der falschen Seite der Kampfhandlungen. Unerklärlicherweise obsiegten in diesem Durchgang die Schwetzinger mit 17:25.

Zum Glück erwachten die kurzzeitig in Tiefschlaf verfallenen Wikinger rechtzeitig wieder. Nach einer kleinen Umgestaltung der Angriffsreihen brauchten sie zwar erneut eine Verlängerung, brachten aber schließlich ihr Drachenboot beim Stand vom 26:24 vor den Schwetzingern über die Ziellinie.

Zum kulinarischen Ausklang des Tages kann der Berichterstatter mangels eigener Beteiligung keine Stellung nehmen.




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